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Klassische Musik und Oper von Classissima

Richard Wagner

Sonntag 29. Mai 2016


nmz - KIZ-Nachrichten

24. Mai

Von Bach bis Beethoven: Bremens Chefdirigent stellt Abschieds-Spielzeit vor

nmz - KIZ-Nachrichten Bremen - Mit Werken von Bach, Wagner, Brahms und Beethoven verabschiedet sich der Chefdirigent der Bremer Philharmoniker und Generalmusikdirektor des Theaters, Markus Poschner, aus Bremen. Es werde eine Quintessenz von zehn Jahren, die sämtliche Motive aus dieser Zeit vereine, sagte Poschner am Montag bei der Vorstellung des Programms seiner letzten Bremer Spielzeit. Im Juni 2017 wird Poschner dem Bremer Publikum nach zehn Jahren mit Symphonien von Ludwig van Beethoven Adieu sagen. Ab September nächsten Jahres wird der 45-Jährige Nachfolger von Dennis Russell Davies und übernimmt das Bruckner Orchester der österreichischen Stadt Linz. Weiterlesen

Crescendo

27. Mai

Der Star vom Campingplatz - Klaus Florian Vogt: Der Star vom Campingplatz

Klaus Florian Vogt übernimmt 2016 in Bayreuth die Titelrolle im Parsifal, macht daraus aber keine große Nummer. Viel wichtiger ist ihm, mit sympathischen Dirigenten zu arbeiten und dass er nicht ins Fünf-Sterne-Hotel muss.Zu seinen Auftritten als Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin hätte Klaus Florian Vogt in diesem Frühjahr rein theoretisch auch im Spreekahn anreisen können, echte Schwanenbegleitung inklusive. Vom Schiffsanleger aus wäre er dann über die Richard-Wagner-Straße direkt zum Künstlereingang gelangt. Stattdessen ist er aus der Luft eingeschwebt, immerhin selbst am Steuer seines Kleinflugzeugs. „Die Fliegerei war ein alter Jugendtraum, den ich mir schließlich erfüllen konnte“, erzählt Vogt, die Sonnenbrille lässig ins Haar zurückgeschoben. „In der Nähe von Berlin gibt es mehrere Landeplätze. Von da aus komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos in die Stadt.“ Bleibt er länger an einem Ort, logiert er lieber im eigenen Wohnmobil auf dem Campingplatz statt im Fünf-Sterne-Hotel. Durch und durch bodenständig wirkt der sympathische Tenor, der seit Jahren weltweit in der Rolle des Gralsritters gefeiert wird. Im vergangenen Sommer fiel der letzte Vorhang für den von Hans Neuenfels provokant inszenierten Bayreuther Ratten-Lohengrin, der wegen des Chors in Nagetierkostümen Kultstatus erlangt hat. Allein in diesem Jahr singt Vogt die Partie nicht nur in Berlin, sondern auch in Tokio, München und Wien. Mit seiner wunderbar hell timbrierten, leichten Stimme, die Lohengrin auf der Bühne in einer geradezu überirdischen Reinheit erstrahlen lässt, setzt er auch dramatische Akzente und verkörpert die Figur in ihrer Vielschichtigkeit absolut überzeugend. Die großen weißen Flügel, mit denen Regisseur Kasper Holten den Berliner Lohengrin auch in der kommenden Spielzeit auf die Bühne schicken wird, wären im Grunde gar nicht notwendig, um der Rolle Gewicht zu verleihen. Allerdings soll der „Schwanenritter“ hier nicht als edler Heilsbringer erscheinen, der zur Rettung Elsas (Manuela Uhl) und Brabants herbeieilt. "In Bayreuth zeigt sich, wie man das Museale mit lebendiger Aktualität verbinden kann" Holten, Intendant des Londoner Opernhauses Covent Garden, benutzt das auffällige Beiwerk, um Lohengrin als berechnenden Machtmenschen darzustellen, der das Volk bezirzen will. Eine Deutung, mit der sich Vogt bei aller Wertschätzung für die Inszenierung nicht recht anfreunden kann. „Dieser Lohengrin versucht, eine Art Show abzuziehen. Meiner Meinung nach ist er jedoch ein sehr ehrlicher und geradliniger Typ. Ich glaube nicht, dass er seine Ausstrahlung – oder wie manche sagen: seine Zauberkräfte – als Mittel zum Zweck benutzen würde.“ Im Laufe von mehr als zehn Jahren hat Vogt die Hauptfigur der Oper, die Richard Wagner einst als seine traurigste bezeichnete, in all ihren Facetten kennengelernt. „Als ich Lohengrin 2002 zum ersten Mal am Theater Erfurt einstudierte, sprach mich die Partie sofort an. Die Rolle fasziniert mich nach wie vor. Mein Verhältnis zu ihr hat sich eigentlich nicht verändert, doch mit der Zeit sind viele verschiedene Sichtweisen hinzugekommen. Aus diesem Fundus kann ich nun schöpfen und bestimmte Register ziehen. Die unterschiedlichen Inszenierungen geben mir weitere Denkanstöße. Eine gewisse Offenheit möchte ich mir immer bewahren.“ Wagners Werke lernte Vogt zuerst im Orchestergraben kennen. Neun Jahre lang spielte er als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, unter anderem den gesamten Ring des Nibelungen. Auf den Gesang kam er erst mit Mitte zwanzig und durch puren Zufall. „Mit meiner späteren Frau, einer ausgebildeten Sopranistin, studierte ich aus Spaß ein Duett für eine Familienfeier ein. Meine Schwiegermutter, die im Chor der Bayreuther Festspiele sang, riet mir daraufhin, diesen Weg weiterzugehen.“ Die Arbeit am Instrument und das Singen haben sich für den Tenor bis zu einem gewissen Grad gut miteinander ergänzt. „Als Bläser war ich schon früh daran gewöhnt, bewusst zu atmen und phrasieren zu lernen. Andererseits muss man beim Hornspiel Töne mit viel Luft nachschieben. Diese Technik ist dem Gesang nicht sonderlich förderlich. Irgendwann muss man sich für das eine oder das andere entscheiden.“ Klaus Florian Vogts Repertoire reicht weit über Wagner hi­naus. Neben Parsifal, Walther von Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg, Siegmund in Die Walküre und Erik in Der fliegende Holländer verkörpert er unter anderem auch Florestan in Beethovens einziger Oper Fidelio, Paul in Korngolds Die tote Stadt, Andrej in Mussorgskis Chowanschtschina oder Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen von Offenbach. Außerdem hat er sich international als Lied- und Konzertsänger einen Namen gemacht.






Richard Wagner
(1813 – 1883)

Richard Wagner (22. Mai 1813 - 13. Februar 1883) war ein deutscher Komponist, Dramatiker, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent. Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Er veränderte die Ausdrucksfähigkeit romantischer Musik und die theoretischen und praktischen Grundlagen der Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerk gestaltete und dazu Text, Musik und Regieanweisungen schrieb. Als erster Komponist gründete er Festspiele in dem von ihm geplanten Bayreuther Festspielhaus. Seine Neuerungen in der Harmonik beeinflussten die Entwicklung der Musik bis in die Moderne. Mit seinem Pamphlet Das Judenthum in der Musik gehört er geistesgeschichtlich zu den Vorkämpfern des Antisemitismus.



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